
Garagentore
Eigentümegemeinschaft
Die Ausstattung einer Tiefgarage einer Wohnanlage will gut geplant sein: verpflichtende EN 13241, zentrale Zugangskontrolle (Badges, Codetastatur, Biometrie), Lüftung gemäß den Projektanforderungen, leise Tore für die Anwohner und ein Wartungsvertrag für die Hausverwaltung. Dieser Ratgeber beschreibt die 4 Hörmann-Lösungen für Wohnanlagen - Sektionaltore SPU F42 Plus/ALR F42, Schwingtore ET 500, Schiebetore ST 500 und Rollgitter TGT - mit technischen Kriterien, Budgets und luxemburgischen Vorschriften.
Die Tore der Eigentümegemeinschaft
Hörmann bietet 4 Torfamilien für Gemeinschafts- und Tiefgaragen. Jede Lösung entspricht unterschiedlichen architektonischen, lüftungstechnischen, sturzhöhen- und budgetbezogenen Anforderungen. Die Dimensionierung erfolgt maßgeschneidert, mit Breiten bis 8 000 mm für Sektionaltore und bis 6 000 mm für Kipptore ET 500.
| Lösung | Max. Maße | Zyklen | Ideal für |
Sektionaltor SPU F42 Plus | U = 1,0 W/m²K eingebaut (0,94 mit ThermoFrame), leise, bis 200.000 Zyklen optional | Breite 8.000 mm, Höhe 7.500 mm, Sturz ab 200 mm (Niedrigsturzbeschlag) | Gehobene Eigentümegemeinschaften, beheizte Tiefgaragen, Bewohnerzugang |
Sektionaltor ALR F42 belüftet | Belüftete Füllung (Streckmetall oder Lochblech), Aluminiumrahmen | Breite bis 8.000 mm, Höhe bis 7.500 mm | Tiefgaragen mit natürlicher Lüftung |
Kipptor ET 500 Kipptor | Mechanisches Gegengewicht, 250.000 Zyklen, über 16 Füllungsmotive | Breite 6.000 mm, Höhe 3.000 mm, kein Überstand nach außen bei Montage hinter der Öffnung | Design-Fassaden von Eigentümegemeinschaften, belüftete Garage, sicherer Fußgängerzugang |
Schiebetor ST 500 Schiebetor | Seitliches Verschieben, Montage ohne Sturz möglich, 250.000 Zyklen | Breite bis 6.000 mm, Höhe bis 3.000 mm (je nach Motiv), seitlicher Platzbedarf | Garagen mit minimalem Sturz, Nebenzugang, Kohärenz ET 500 |
Gitter TGT Tiefgaragen | Speziell für Tiefgaragen, Aluminium, 200.000 Zyklen mit Wartung | Breite 6 000 mm, Höhe 2 400 mm | Zufahrten von Tiefgaragen, P+R, Einkaufszentren |

Sektionaltor SPU F42 Plus
U = 1,0 W/m²K eingebaut (0,94 mit ThermoFrame), leise, bis 200.000 Zyklen optional

Sektionaltor ALR F42 belüftet
Belüftete Füllung (Streckmetall oder Lochblech), Aluminiumrahmen

Kipptor ET 500 Kipptor
Mechanisches Gegengewicht, 250.000 Zyklen, über 16 Füllungsmotive

Schiebetor ST 500 Schiebetor
Seitliches Verschieben, Montage ohne Sturz möglich, 250.000 Zyklen

Gitter TGT Tiefgaragen
Speziell für Tiefgaragen, Aluminium, 200.000 Zyklen mit Wartung
« Eine Wohnanlage ist kein Einfamilienhaus. Es geht um 20 bis 100 Eigentümer, die sich dieselbe Garage teilen, um Hausverwaltungen, die Badges und Pannen verwalten, um verpflichtende ITM-Lüftungsnormen und um strafrechtliche Verantwortung bei Unfällen. Das Sektionaltor SPU F42 Plus, mit Langlauf-Ausstattung bis 200.000 Zyklen und vollständiger Zugangskontrolle, ist die Königslösung. Für die Lüftung wird aber oft das ALR F42 mit belüfteter Füllung vom Planungsbüro vorgeschrieben. Und das ET 500 mit über 16 Füllungsmotiven ist die Wahl der Verwaltungen, die Wert auf die Fassade legen. »
Die 6 wesentlichen Kriterien
Die Wahl eines Tors für eine Eigentümergemeinschaft betrifft die Hausverwaltung, das Ingenieurbüro, den Architekten und den Garagenverwalter. Diese 6 Kriterien strukturieren die Entscheidung und bestimmen die passende Lösung für Ihre luxemburgische Residenz.
Maße & verfügbarer Sturz
Der Sturz (senkrechter Raum über der Öffnung) ist in Tiefgaragen die wichtigste Einschränkung. Das Sektionaltor SPU F42 Plus mit Niedrigsturzbeschlag benötigt bei Handbetrieb nur 200 mm Sturz - ein angetriebenes Tor kann mehr benötigen. Das Schwingtor ET 500 kommt mit SupraMatic HT mit 120 mm aus (160 bis 200 mm mit ITO 500 FU) und steht bei Montage hinter der Öffnung nicht nach außen über, was angrenzende Stellplätze freihält. Das Schiebetor ST 500 lässt sich sogar ohne Sturz montieren. Die Breiten reichen je nach Anzahl der Fahrspuren von 2.000 bis 8.000 mm.
Obligatorische Norm EN 13241
Jedes motorisierte Tor einer Eigentümergemeinschaft muss CE-gekennzeichnet nach der Norm EN 13241:2003+A2:2016 sein. Das beinhaltet: Quetschschutzdichtungen zwischen den Paneelen, dynamische Kraftbegrenzung (≤ 400 N), Absturzsicherung (Parachute), Lichtschranke. Alle Hörmann-Tore SPU F42 Plus, ET 500 und ST 500 werden mit vollständigen CE-Unterlagen geliefert. Der Hausverwalter muss die technische Akte und den jährlichen Wartungsbericht aufbewahren.
ITM-Lüftungsvorschrift
Luxemburgische Tiefgaragen unterliegen den ITM-Vorschriften zur Lüftung, und das Planungsbüro legt für jedes Projekt die erforderliche Öffnungsfläche fest. Das ALR F42 mit Streckgitter- oder Lochblechfüllung integriert diese Lüftung direkt ins Tor. Für Zufahrten zu regulierten Tiefgaragen wird es oft vom Planungsbüro vorgeschrieben. Das Standard-Sektionaltor SPU F42 Plus ist dagegen geschlossen und gedämmt (U = 1,0 W/m²K eingebaut).
Zentrale Zugangskontrolle
Die Zugangskontrolle ist das Herzstück einer Wohnanlage. Hörmann bietet: kabelgebundene Codetaster CTR 3b-1 / CTV 3-1 (bis 20 Codes, 10 pro Torbefehl), Funk-Fingerleser FFL 25 BS (25 Fingerabdrücke) oder kabelgebundenen FL 150 (150 Fingerabdrücke), Transponderleser TTR 1000 (bis 1.000 Schlüssel oder Karten) und BiSecur-Handsender HSE 4 BS (128-Bit-Verschlüsselung, 4 Tasten für bis zu 4 Tore oder Funktionen). Für viele Nutzer ist der Transponderleser die praktischste Lösung.
Geräuschpegel & Nutzungshäufigkeit
In einer Wohnanlage betrifft der Lärm des Tors alle Anwohner. Das Sektionaltor SPU F42 Plus hat 2-Komponenten-Laufrollen, die das Laufgeräusch verringern. Der ITO 500 FU mit Frequenzumrichter bietet sanftes Anfahren und Abbremsen (Soft-Start/Stopp) und vermeidet so Schläge. Das SPU F42 Plus schafft bis 50.000 Torzyklen in der Standardausführung und bis 200.000 mit optionaler Langlauf-Ausstattung. Das ET 500 mit Gegengewicht ist, wie das Schiebetor ST 500, für mindestens 250.000 Zyklen ausgelegt.
Ästhetik & Füllungen
Die Fassade einer Wohnanlage ist ein sensibles architektonisches Element. Das ET 500 bietet über 16 Füllungsmotive (Lochblech, Streckmetall, Trespa-Platten, Aluminium …) in Weißaluminium RAL 9006, 16 Vorzugsfarben oder RAL nach Wahl. Auch das SPU F42 Plus gibt es mit verschiedenen Sicken und RAL-Farben. Die Abstimmung zwischen Garagentor und Hauseingangstür der Anlage ist ein wichtiges architektonisches Kriterium.
SPU F42 Plus, ET 500, ST 500
Die 3 am häufigsten für Eigentümergemeinschaften in Luxemburg spezifizierten Tore im direkten Vergleich. Das Sektionaltor für Isolation und Ruhe, das Kipptor für Design und Langlebigkeit, das Schiebetor für minimale Sturzhöhen.
SPU F42 Plus
ET 500 Kipptor
ST 500 Schiebetor| Kriterium | SPU F42 Plus | ET 500 Kipptor | ST 500 Schiebetor |
| Max. Maße (B × H) | 8 × 7,5 mAusgezeichnet | 6 × 3 mGut | 6 × 3 mGut |
| Minimaler Sturz | 200 mm (Handbetrieb)Mittel | 120 mmGut | Ohne SturzAusgezeichnet |
| Lebensdauer (Zyklen) | 50 000 (200 000 optional)Gut | 250 000Ausgezeichnet | 250 000Ausgezeichnet |
| Wärmedämmung | U = 1,0 W/m²KAusgezeichnet | Nicht isoliertMittel | Nicht isoliertMittel |
| Natürliche Lüftung | Nein (vollflächig)Mittel | Ja (Streckgitter)Ausgezeichnet | NeinMittel |
| Design-Füllungen | Sicken + RALGut | 16+ MotiveAusgezeichnet | Motive des ET 500Ausgezeichnet |
Brauchen Sie eine Garagen-Analyse ?
Unsere Techniker bewerten Ihre Garage kostenlos: Sturzmaße, Lüftungsanforderungen, Anzahl der Stellplätze, Budget der Hausverwaltung. Empfehlung der passenden Lösung mit integrierter BiSecur-Zugangskontrolle. Kostenloses, schnelles Angebot.
Zentrale Zugangskontrolle
Die Zugangskontrolle ist das zentrale Element einer Tiefgarage in einer Wohnanlage. Das Hörmann BiSecur-System funkt auf 868 MHz mit 128-Bit-Verschlüsselung (laut Hörmann ein Sicherheitsniveau vergleichbar mit Online-Banking). Die Reichweite beträgt je nach Umgebung etwa 30 m. Jedes Tor kann mit dem BiSecur-Handsender HSE 4 BS bedient werden (4 Tasten: bis zu 4 Tore oder Funktionen pro Sender, ideal für Bewohner mit Box + Etagentür).
Der kabelgebundene Codetaster CTR 3b-1 speichert bis zu 20 Codes (10 pro Torbefehl) mit 4 bis 6 Ziffern: praktisch für Lieferanten und Dienstleister, mit regelmäßig zu wechselnden Codes. Seine Eingabeeinheit ist nach IP 65 für die Außenmontage geschützt. Der Funk-Fingerleser FFL 25 BS speichert bis zu 25 Fingerabdrücke (150 beim kabelgebundenen FL 150) - ideal für Bewohner, die keinen Badge mitnehmen möchten.
Transponder (Schlüssel oder Karten) sind in Wohnanlagen die gängigste Lösung: Der Leser TTR 1000 verwaltet bis zu 1.000 Transponder, und die Hausverwaltung kümmert sich um Ausgabe, Verlust und Sperrung. Die STN-Säulen (IP54-Pfosten mit Taster, Badgeleser und Gegensprechanlage) werden an der Garageneinfahrt für Fußgänger und Fahrzeuge installiert.
Die Rot/Grün-Signallichter zeigen den Torstatus (offen/geschlossen) für die Sicherheit von Fußgängern und Fahrzeugen an. Sie sind mit der Torsteuerung verbunden und aktivieren sich automatisch. Die im Rahmen integrierte Lichtschranke (ET 500) oder externe Lichtschranken (SPU F42 Plus) sind nach EN 13241 obligatorisch: sie kehrt die Torrichtung bei Hinderniserkennung während des Schließens um.
Die Schlupftür ist für SPU F42 Plus und ET 500 erhältlich. Beim SPU F42 bietet sie 940 mm lichte Durchgangsbreite mit einer Edelstahlschwelle von 10 mm in der Mitte und 5 mm an den Rändern (PMR, Kinderwagen, Fahrräder). Sie trägt zur Einhaltung des luxemburgischen Gesetzes vom 29.03.2001 über Barrierefreiheit bei, was für jedes Projekt zu prüfen ist. Sie kann als Notausgang dienen und erspart eine separate Fußgängertür, was die Baukosten der Wohnanlage senkt.
Zum Brandschutz: Standard-Sammelgaragentore sind keine Brandschutztore. Ist die Garage als öffentlich zugängliches Gebäude eingestuft oder verlangt es der Brandschutz, ergänzen die FlexFire-Feuerschutzvorhänge (E30 bis E120, EW30 bis EW90, EI2 30) von Hörmann die Anlage. Ihr Wickelkasten misst ab 250 × 283 mm (Behang bis 3.500 mm Höhe), mit seitlichen Führungsschienen von 115 × 70 mm, und sie schließen nach dem Gravity-Fail-Safe-Prinzip (Schließen durch Schwerkraft ohne Strom).


STN-Säule IP54: Drucktaste, RFID-Badge-Leser und Gegensprechanlage. Am Garageneingang installiert, ermöglicht sie den sicheren Fußgängerzugang mit direkter Kommunikation zur Hausverwaltung oder zum Hausmeister.
« In Wohnanlagen haben wiederkehrende Ausfälle oft dieselben Ursachen: kein Wartungsvertrag, festsitzende Rollen, verschmutzte Lichtschranken und verlorene Badges, die nie gesperrt wurden. Regelmäßige Wartung, eine überarbeitete Zugangskontrolle und Rot/Grün-Ampeln an der Einfahrt verringern solche Störungen deutlich. Und eine Verwaltung, die die Liste der aktiven Badges laufend nachführt, behält die Kontrolle über ihre Zugänge: Das ist echte Ruhe. »
Budget & Ausstattungsniveaus
3 Budgetstufen für Garagentore von Eigentümergemeinschaften in Luxemburg. Vom Standard SPU F42 Plus bis zum Premium-Design ET 500 erfüllt jede Stufe die Anforderungen des Lastenhefts der Residenz. Montage, BiSecur-Zugangskontrolle und Inbetriebnahme inklusive.
SPU F42 Plus Standard
Sammel-Sektionaltor 42 mm, bis 50.000 Zyklen in der Standardausführung (200.000 mit Langlauf-Ausstattung), leise 2-Komponenten-Rollen, Antrieb ITO 500 FU oder WA 500, Zugangskontrolle per BiSecur-Handsender HSE 4 BS. Standard-RAL-Farben. Ideal für funktionale Wohnanlagen mit begrenztem Budget.
- 42-mm-Doppelwandstahl-Paneele
- 50.000 Zyklen (200.000 optional)
- Geräuscharme Bi-Komponenten-Rollen
- Motorisierung ITO 500 FU oder WA 500
- BiSecur-Fernbedienungen HSE 4 BS
- EN-13241-Konformität
SPU F42 Plus Komplett
Sammel-Sektionaltor mit vollständiger Zugangskontrolle (Codetaster CTR + Transponderleser TTR 1000), Rot/Grün-Ampeln, STN-Säulen, Schlupftür. RAL-Farbe nach Wahl. Der Standard für Wohnanlagen mit 20 bis 60 Einheiten.
- 42-mm-Paneel, RAL-Farbe nach Wahl
- Codetaster CTR (20 Codes)
- Transponderleser TTR 1000
- Rot/Grün-Signallichter
- STN-Säulen IP54 mit Gegensprechanlage
- Schlupftür (940 mm Durchgang)
ET 500 Design
Schwingtor mit mechanischem Gegengewicht, ausgelegt für mindestens 250.000 Zyklen, Designfüllung nach Wahl (Streckmetall, Aluminiumstäbe, Lochblech, flächenbündige Verkleidung), SupraMatic HT 1.000 N, vollständige Zugangskontrolle. Ideal für gepflegte Fassaden von Wohnanlagen.
- Mechanisches Gegengewicht, 250 000 Zyklen
- Über 16 Füllungsmotive
- Motorisierung SupraMatic HT 1 000N
- Vollständige BiSecur-Zugangskontrolle
- Integrierte Lichtschranke
- PMR-Personentürchen verfügbar
Die Preise hängen von den Maßen, der Anzahl der Tore, dem Niveau der Zugangskontrolle und den Design-Füllungen ab. Jede Lösung wird in einem kostenlosen Angebot beziffert. Kostenlose Besichtigung, kostenloses und schnelles Angebot.
Angebot für Eigentümegemeinschaft erhalten9 häufige Pannen in der Gemeinschaft
Die 9 häufigsten Probleme bei Kollektivgaragentoren, mit wahrscheinlicher Ursache, Lösung und Interventionsniveau. Hausverwalter rufen uns oft nach monatelangen wiederholten Pannen an - die meisten sind mit einem Wartungsvertrag vermeidbar.
| Problem | Wahrscheinliche Ursache | Lösung | Niveau |
| Das Tor reagiert nicht mehr auf Badges | Badge nicht mehr eingelernt, schwache Senderbatterie, elektromagnetische Störungen (LED, Transformatoren), Speicher des Badgelesers voll. | Registrierung des Badges am Leser prüfen. Batterie des Handsenders ersetzen (CR2032). Bei vollem Speicher: alte, inaktive Badges löschen. Störquellen in der Nähe prüfen. | Selbst machbar |
| Knarrgeräusch beim Öffnen | Trockene oder verschlissene Rollen, verschmutzte Führung, erschlaffte Ausgleichsfedern, nicht geschmierte Motorkette. | Rollen und Führung schmieren (Lithiumfett, kein WD-40). Rollenzustand sichtbar prüfen. Bei sichtbarem Verschleiß oder anhaltendem Geräusch: Rollenwechsel durch einen Pro (Standardteil). | Fachmann empfohlen |
| Das Tor schließt sich auf ein Fahrzeug | Verschmutzte, falsch ausgerichtete oder defekte Lichtschranken. Falsch kalibrierter Kraftbegrenzer. Hindernis von der Schranke nicht erkannt. | DRINGEND: Tor sofort stoppen. Lichtschranken reinigen (Mikrofasertuch). Ausrichtung prüfen (LED-Anzeigen fest). Wenn das Problem bleibt: dringender Pro-Anruf. Das Nichtfunktionieren der Quetschschutzsicherheit begründet die Haftung des Hausverwalters. | DRINGEND - Stop |
| Das Tor kippt schief | Beschädigtes Gegengewichtsseil (ET 500), gebrochene Feder (Sektionaltor), unausgeglichenes Torblatt, verformte Schiene. | DRINGEND: Tor nicht benutzen. Sturzgefahr des Paneels. Bereich absichern und dringend einen Pro rufen. Niemals versuchen, ein Gegengewicht oder eine gespannte Feder manuell auszugleichen. | DRINGEND - Stop |
| Die Code-Tastatur funktioniert nicht | Stromversorgung unterbrochen, Code vergessen oder vom Hausverwalter deaktiviert, Tastatur beschädigt (Vandalismus, Wassereintritt). | Stromversorgung der Tastatur prüfen. Hausverwalter kontaktieren, um zu prüfen, ob der Code im BiSecur-System aktiv ist. Wenn die Tastatur beschädigt ist: Austausch durch einen Pro (CTR-Teil). | Selbst machbar |
| Die Garage riecht nach Feuchtigkeit / Schimmel | Unzureichende Lüftung, verstopftes Lüftungsgitter, geschlossenes Tor, wo ein belüftetes Tor (ALR F42 mit belüfteter Füllung) erforderlich ist. | Natürliche Lüftungsgitter prüfen (Hindernisse entfernen). Ist das aktuelle Tor geschlossen, obwohl das Projekt ein belüftetes Tor verlangt: Austausch durch ein ALR F42 mit belüfteter Füllung (Fachbetrieb, vorherige Prüfung durch das Planungsbüro). | Fachmann empfohlen |
| Rot/Grün-Lichter leuchten nicht mehr | Glühbirne durchgebrannt, Kabel durchtrennt, defektes Steuermodul, verschlissenes Relais. | Stromversorgung der Lichter prüfen. Glühbirne wechseln, wenn zugänglich (Standard-Bajonett). Wenn das Steuermodul die Ursache ist: Austausch durch einen Pro. Signallichter sind für die Fußgängersicherheit in der Eigentümergemeinschaft obligatorisch. | Selbst machbar |
| Das PMR-Personentürchen schließt nicht richtig | Falsch ausgerichtetes Schloss und Schließblech, lockere Scharniere, verformte Schwelle. | Ausrichtung von Schloss und Schließblech prüfen. Scharniere nachziehen. Wenn die Schwelle verformt ist: Austausch der Edelstahlschwelle durch einen Pro (spezifisches Teil 10 mm, kritisch für PMR-Zugänglichkeit). | Selbst machbar |
| Wiederholte Pannen trotz Reparaturen | Kein jährlicher Wartungsvertrag (EN 12635), unbemerkter kumulativer Verschleiß, falsch konfigurierte Zugangskontrolle, intensive Nutzung ohne Wartung. | Vollständige Diagnose durch zertifizierten Techniker: Prüfung aller Komponenten (Federn, Rollen, Seile, Lichtschranken, Motorisierung, Zugangskontrolle). Einrichtung eines jährlichen Wartungsvertrags mit 2 Besuchen/Jahr. Das ist langfristig die kosteneffizienteste Lösung. | Fachmann empfohlen |
Im Zweifelsfall rufen Sie uns an: +352 35 53 78. Kostenlose telefonische Diagnose vor dem Einsatz. Jährlicher Wartungsvertrag für Hausverwalter verfügbar.
Wartungsplan Hausverwaltung
Die Norm EN 12635 schreibt eine regelmäßige Wartung angetriebener Tore nach den Herstellerangaben vor - für ein Tor in einer Wohnanlage mindestens ein Besuch pro Jahr. Fermelux bietet einen speziellen Verwaltervertrag mit 2 Besuchen pro Jahr, vorrangiger Störungsbehebung und Konformitätsbericht an den Eigentümerbeirat. Hier das Programm.
Komplettrevision nach dem Winter
Kontrolle der Federn und Seile (beschleunigte Abnutzung durch Winterfrost). Schmierung der Rollen und Führungen. Test der Lichtschranken und des Kraftbegrenzers. Prüfung der Zugangskontrolle (aktive/inaktive Badges, Löschung veralteter Codes).
Wintervorbereitung
Komplette Reinigung der Schienen und Dichtungen. Dichtheitsprüfung (SPU F42 Plus). Test der Rot/Grün-Lichter. Kontrolle der Lichtschranke. Prüfung der EN-13241-Konformität und unterzeichneter Bericht an den Hausverwalter.
Sichtprüfung durch den Hausmeister
Der Hausmeister oder die Hausverwaltung prüft monatlich: Sauberkeit der Lichtschranken (trockenes Tuch), sichtbarer Zustand der Dichtungen und Rollen, Funktion der Rot/Grün-Lichter, Torreaktion auf Badges. Jede Anomalie wird Fermelux für schnelle Intervention gemeldet.
Priorisierte Intervention
Hausverwalter mit Wartungsvertrag profitieren bei blockierenden Pannen von einer priorisierten Intervention. Kostenlose telefonische Diagnose, schneller Einsatz je nach Verfügbarkeit, Hörmann-Originalersatzteile. Anfahrtsbedingungen im Vertrag festgelegt.
Im Vertrag inbegriffen
- 2 jährliche Komplettbesuche
- Unterzeichneter EN-13241-Konformitätsbericht
- Priorisierte Intervention
- Fernverwaltung der BiSecur-Badges
- Hörmann-Originalersatzteile
- Kostenlose telefonische Diagnose
Ohne Wartungsvertrag
- Unentdeckte Abnutzung = blockierende Panne
- Verschmutzte Lichtschranken = Quetschschutz gefährdet
- Verlorene nie gesperrte Badges = unbefugter Zugang
- Strafrechtliche Haftung des Hausverwalters bei Unfall
- Notfalleinsatz deutlich teurer
Obligatorische Normen
Kollektivgaragentore unterliegen strengen europäischen Normen und der Verantwortung des Hausverwalters. Hier ist alles, was jeder Eigentümerrat wissen muss.
Erforderliche Konformität
- EN 13241 - Obligatorische CE-KennzeichnungJedes motorisierte Tor einer Eigentümergemeinschaft muss die CE-Kennzeichnung mit Konformitätserklärung tragen. Quetschschutz, Kraftbegrenzer ≤ 400 N, Absturzsicherung, Lichtschranke. Die technische Akte muss vom Hausverwalter aufbewahrt werden.
- EN 12635 - Regelmäßige Wartung PflichtDer Hausverwalter muss die Tore mindestens einmal jährlich warten lassen. Der Interventionsbericht muss 5 Jahre aufbewahrt und dem Eigentümerrat vorgelegt werden. Im Schadensfall ist dieser Bericht der Sorgfaltsnachweis des Hausverwalters.
- ITM-Lüftung - ProjektanforderungenLuxemburgische Tiefgaragen müssen die für jedes Projekt festgelegten Lüftungsanforderungen erfüllen. Ein Tor mit belüfteter Füllung (ALR F42 mit Streckmetall oder Lochblech) hilft dabei. Das Planungsbüro bestätigt die Konformität bei der Bauabnahme.
- PMR - Gesetz vom 29.03.2001Barrierefreiheit verlangt einen ausreichend breiten Durchgang und eine minimale Schwelle. Die Schlupftür des SPU F42 bietet 940 mm lichte Durchgangsbreite mit einer Edelstahlschwelle von 10 mm in der Mitte und 5 mm an den Rändern; auch das ET 500 kann eine Schlupftür erhalten. Kinderwagen und Fahrräder müssen ebenfalls durchpassen.
Niemals ohne Fachmann
- Strafrechtliche Haftung des HausverwaltersBei einem Unfall an einem nicht gewarteten oder nicht konformen Tor ist die strafrechtliche Haftung des Hausverwalters (juristische Person und Geschäftsführer) begründet. Das Wartungsregister ist der einzige Sorgfaltsnachweis. Keine Versicherung deckt Fahrlässigkeit ab.
- Federn und Gegengewichte unter SpannungDas ET 500 wird über Gegengewichte und Doppelseile ausgeglichen, das SPU F42 Plus über stark gespannte Federn. Jeder Eingriff ohne Ausbildung ist gefährlich. Nur durch Fachleute.
- Nicht gesperrte verlorene BadgesEin verlorener, nie gesperrter Badge = freier Zugang zur Garage für jeden Finder. Die Verwaltung muss inaktive Badges aus der Zugangskontrolle löschen. Das ist eine Sicherheitspflicht gegenüber den Bewohnern.
- Fehlende Rot/Grün-LichterOhne Signallichter kann ein Fußgänger unter einem schließenden Tor eintreten. Das ist ein direktes Quetschrisiko. Lichter sind für die Fußgängersicherheit in der Eigentümergemeinschaft obligatorisch.
Verpflichtung des Hausverwalters
Der Hausverwalter muss: (1) ein aktuelles Wartungsregister führen, (2) die EN-13241-Konformitätsberichte aufbewahren, (3) Badges aktiv verwalten (Zuweisung, Verlust, Sperrung), (4) jede Nicht-Konformität dem Eigentümerrat melden, (5) bei Sicherheitspannen umgehend einen Fachbetrieb einschalten. Fermelux begleitet Hausverwalter bei all diesen Verpflichtungen mit einem schlüsselfertigen Vertrag.
Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Kunden.
Ergänzende Ratgeber

Kostenloses Audit für Ihre Gemeinschaft
Unsere Techniker bewerten Ihre Garage kostenlos: EN-13241-Konformität, Torzustand, Zugangskontrolle, ITM-Lüftung. Schriftlicher Bericht an den Hausverwalter und den Eigentümerrat. Bezifferte Empfehlungen, kostenloses und schnelles Angebot, schlüsselfertiger jährlicher Wartungsvertrag.





