Aufrollkasten
Kasten oberhalb der Öffnung, der den aufgerollten Torbehang eines Rolltors aufnimmt.
Definition
Der Wickelkasten ist typisch für Rolltore (z. B. Hörmann RollMatic). Er nimmt Welle und Panzer (Aluminiumlamellen) auf, der beim Öffnen aufgewickelt wird. Beim RollMatic benötigt er 290 mm Sturzhöhe (335 mm bei Toren über 2.300 mm Höhe). Er wird hinter der Öffnung in der Garage montiert oder mit der Außenmontage-Variante an der Fassade.
Vorteile des Rolltors
- Maximale Platzersparnis an der Decke - Decke komplett frei.
- Geringer seitlicher Platzbedarf: 115 mm je Seite beim RollMatic, 75 mm beim RollMatic T.
- Ideal für Garagen mit niedriger Decke oder sichtbarer Dachkonstruktion.
Zu beachtende Nachteile
- Geringere Wärmedämmung als Sektionaltore (Hörmann veröffentlicht für das RollMatic keinen U-Wert; LPU 67 Thermo: 1,0 W/m²K eingebaut).
- Sichtbarer Kasten: Fassadenintegration sorgfältig planen.
- Langsameres Öffnen: 11 cm/s beim RollMatic gegenüber bis zu 25 cm/s bei einem Sektionaltor mit SupraMatic.
Verwandte Begriffe
Häufige Fragen
Kann der Kasten lackiert werden?
Der RollMatic-Panzer ist in 16 Standardfarben und in den Holzdekoren Golden Oak oder Rosewood erhältlich; die Farboptionen für den Kasten nennen wir Ihnen je nach Modell.
Mechanik
Zurück zum GlossarSektionaltor
Garagentor aus horizontal gelagerten Paneelen, das entlang seitlicher Laufschienen zur Decke geführt wird.
Torsionsfeder
Horizontale Schraubenfeder, die das Gewicht des Torblatts ausgleicht und ein müheloses manuelles Öffnen ermöglicht.
Sturzhöhe
Vertikaler Abstand zwischen Toroberkante und Garagendecke. Bestimmt die Beschlagart.
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