Norm EN 13241
Harmonisierte europäische Norm, die die Sicherheits- und Leistungsanforderungen an Industrie- und Wohntore festlegt.
Definition
Die Norm EN 13241 ist der europäische Bezugsrahmen für Industrie-, Gewerbe-, Garagentore und Tore. Sie hat die alten nationalen Normen ersetzt und macht die CE-Kennzeichnung für alle in Europa seit 2005 verkauften motorbetriebenen Tore verpflichtend. In Luxemburg muss jedes installierte Tor dieser Norm entsprechen.
Wesentliche Anforderungen
- Mechanische Festigkeit: Paneele, Federn und Seile für die vom Hersteller angegebene Nutzung ausgelegt.
- Personensicherheit: automatischer Stopp bei Hinderniserkennung (Lichtschranke oder Kontaktleiste).
- Maximale Öffnungskraft: 400 N am Bewegungsanfang, 150 N am Ende.
- Luft- und Wasserdichtheit: vom Hersteller deklarierte Klassen (z. B. LPU 42 mit L-Sicke: Klasse 3).
- Windwiderstand: deklarierte Klasse nach EN 12424 (z. B. LPU 42: Klasse 3).
Leistungserklärung
- Jedes Hörmann-Tor wird mit einer DoP (Declaration of Performance) geliefert, die die erreichten Klassen dokumentiert.
- Sorgfältig aufbewahren: Pflichtdokument bei Gutachten oder Schadensfällen.
Verwandte Begriffe
Häufige Fragen
Garantiert das CE-Zeichen die Qualität des Tores?
Die CE-Kennzeichnung garantiert die Einhaltung der Mindestanforderungen der EN 13241, nicht Premiumqualität. Ein Hörmann-Tor geht weit darüber hinaus: Das LPU 67 Thermo erreicht zum Beispiel U = 1,0 W/m²K (eingebautes Tor) und hat die einbruchhemmende RC2-Ausstattung serienmäßig.
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