Deckenparker (Schwingtor)
Öffnungssystem, bei dem der Torpanzer senkrecht nach oben fährt und dann waagerecht unter der Decke verschwindet, geführt von Schienen.
Definition
Bei einem Deckenlauftor fährt der Panzer senkrecht nach oben und wird dann waagerecht unter der Decke geparkt. Bei Hörmann ist das das Prinzip des RollMatic OD: Sein Panzer aus Aluminiumprofilen verschwindet unter der Decke und benötigt nur 60 mm Sturzhöhe, bei Toren bis 3.500 × 3.000 mm. Nicht zu verwechseln mit dem Schwingtor Berry N 80, dessen einteiliges Torblatt an zwei Hebelarmen schwenkt und beim Öffnen nach außen ausschwenkt.
Unterschiede zum Sektionaltor
- Panzer aus Aluminiumprofilen, der den Schienen bis unter die Decke folgt (RollMatic OD).
- Die Decke wird wie beim Sektionaltor von Schienen und Panzer belegt.
- Kein Ausschwenken nach außen beim Öffnen, anders als beim Schwingtor.
- Dämmung: Hörmann veröffentlicht für das RollMatic OD keinen U-Wert; für eine beheizte Garage bleibt das Sektionaltor die Referenz.
Verwandte Begriffe
Häufige Fragen
Passt ein Deckenparker zu einem modernen Haus?
Ja. Sein großer Vorteil ist die sehr geringe Sturzhöhe (60 mm beim RollMatic OD), ideal bei Renovierungen, wenn kein Sektionaltor passt. Es ist allerdings auf 3.500 mm Breite begrenzt: Darüber ist ein Sektionaltor die Wahl.
Mechanik
Zurück zum GlossarSektionaltor
Garagentor aus horizontal gelagerten Paneelen, das entlang seitlicher Laufschienen zur Decke geführt wird.
Torsionsfeder
Horizontale Schraubenfeder, die das Gewicht des Torblatts ausgleicht und ein müheloses manuelles Öffnen ermöglicht.
Aufrollkasten
Kasten oberhalb der Öffnung, der den aufgerollten Torbehang eines Rolltors aufnimmt.
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